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Umgang mit dem Trauma
Primäre Lebensorganisation
Modell des psychischen Apparates
Analyse literarischer Werke
Der Taugenichts von Eichendorff
Das Mþrchen von der Unke
Giftmischerin Adelbert von Chamisso
Mona Lisa Interpretation
Mona Lisa Anschauung
Publikationen Hans Holderegger
Das GlYck des verlorenen Kindes
Rezensionen Hans Holderegger
Inhaltsverzeichnis Buch 'Das GlYck des verlorenen Kindes'
'Der Umgang mit dem Trauma' Hans Holderegger
Rezensionen 'Der Umgang mit dem Trauma'
Inhalts-Verzeichnis 'Der Umgang mit dem Trauma'
Fachartikel Dr. Hans Holderegger
Dr. Hans Holderegger
Psychoanalyse und die theorie von der primären lebensorganisation

Unser Verständnis von der menschlichen Seele erfährt heute in der Psychoanalyse nochmals eine grundlegende Veränderung. Die Theorie von der primären Lebensorganisation geht davon aus, dass die Grundstruktur des Seelenlebens angeboren und mit derjenigen höher organisierter Tiere verwandt ist.

Alle im Leben erworbenen Strukturen der Persönlichkeit beziehen sich auf diese "alte", im Laufe der Phylogenese entstandene Seele und haben ihre Wurzeln in einer primären Affektorganisation und in einem affektiven Selbst.



Holderegger entwirft ein modifiziertes Menschenbild und unternimmt dabei den Versuch, das Bild vom Aufbau des seelischen Lebens neu zu zeichnen. Es wird klar, wie fliessend und veränderbar, wie flüchtig und zerbrechlich unsere Vorstellungen von der eigenen Person und der Ich-Identität sind und mit welch seelischem Aufwand die Aufrechterhaltung und das Überleben der Persönlichkeit verbunden ist.

Aus seiner Analyse literarischer Werke (z.B. Eichendorffs Erzählung "Der Taugenichts") und einer Neuinterpretation von Leonardos "Mona Lisa" geht hervor, wie gross die Faszination des Ursprungs für uns Menschen ist und dass unser ästhetisches Empfinden vom unaussprechlichen Wissen um unsere archaische Vergangenheit zeugt. Der Autor berücksichtigt beim Entwurf seines Modells vom "psychischen Apparat" die neueren Ergebnis aus der Ethologie, der Psychoanalyse und der Hirnforschung ebenso wie seine Erfahrungen aus eigener klinischer Arbeit und Jan Philipp Reemtsmas Bericht über seine Gefangenschaft "Im Keller".