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Umgang mit dem Trauma
Primäre Lebensorganisation
Modell des psychischen Apparates
Der Taugenichts von Eichendorff
Das Mþrchen von der Unke
Giftmischerin Adelbert von Chamisso
Mona Lisa Interpretation
Mona Lisa Anschauung
Publikationen Hans Holderegger
Das GlYck des verlorenen Kindes
Rezensionen Hans Holderegger
Inhaltsverzeichnis Buch 'Das GlYck des verlorenen Kindes'
'Der Umgang mit dem Trauma' Hans Holderegger
Rezensionen 'Der Umgang mit dem Trauma'
Inhalts-Verzeichnis 'Der Umgang mit dem Trauma'
Fachartikel Dr. Hans Holderegger
Dr. Hans Holderegger


Eichendorff gelingt es mit der Darstellung seiner Taugenichtsfigur, deren märchenhaft wirkendes Wanderleben er auf dem Hintergrund einer biedermeierlichen Welt gestaltet, den Leser in eine innere Welt zu versetzen, die sich einer direkten Beschreibung entzieht, weil sie sich außerhalb des Erinner- und Vorstellbaren befindet.

Ich beginne meine Ausführungen über die primäre Lebensorganisation mit der Interpretation des "Taugenichts", weil dieser Text in ganz spezieller Weise Zugang zur frühen Erfahrungswelt vermittelt - zu jener Welt, in der es noch keine sekundären psychischen Strukturen gibt. Es ist ein spontaner Zugang zu einer frühen, unreflektierten Form der Existenz, die das Lebensgefühl des Taugenichts weitgehend prägt und ihn deshalb als "Gotteskind" erscheinen läßt, und es sind die Mitteilungen aus diesem verschütteten Bereich der Selbsterfahrung, die in den Lesern über Generationen hinweg eine offensichtlich euphorisierende Wirkung ausgelöst haben.